Montags-Runde

Ab Saisonstart treffen wir uns jeden Montag im Monat ab ca.18.00 Uhr

zum Klönen und Austauschen im Bootshaus am See.


Bei gutem Wetter auf dem Steg, sonst im Bootshaus.





Frühjahrsregatta 2018

am 27.05.2018

 

Der Sommer hat dieses Jahr bereits im Mai Einzug gehalten, die Woche vor der Regatta erfreut alle mit einer stabilen Ostwind-Hochdrucklage mit 3-4 Bft, in Spitzen 5 Bft, am Donnerstag sogar einmalig bis 7.
Am Sonntag dann erstmals seit Tagen bedeckter Himmel, nur 16 °C und etwas weniger Wind, der aber im Lauf des Vormittag mit Aufklaren des Himmels wieder auf 3-4 Bft.  zunimmt. Der Wind kommt recht konstant aus NO, es ist noch wolkig, ca. 16°C.

Zum Start versammeln sich fünf Mannschaften um den Regattaleiter Jörg L.:
Winfried S. und Holger K. sind auf Winnis Jeton dabei; Conni S. und seine Tochter Britta K. segeln die Flora, den ehemaligen Zugvogel des SBV, Maria S. und Michael K., erst neu zu uns gestoßen, segeln ihren Conger Aquilla und Renate, Larissa und Christian R. riggen die Christl auf. Und zu guter Letzt schickt sich Jörg L. Sohn an, auf seinem Optimisten mit zu segeln.

Kurz nach 14:00 Uhr sind dann alle ausgelaufen und Jörg L. startet die Start-Sequenz.
Wir starten unter der Promenade gegen den Wind, die Startlinie liegt zwischen Boje und Steg, dann geht’s nach Stipsdorf, zurück zur Promenade, hoch nach Rönnau, zurück um die vor Spitzenort liegende Tonne wieder nach Stipsdorf und dann zum Ziel auf der Startlinie.

Der Start vor der Promenade hat den Nachteil, dass man den Tröt von Jörg da nicht hört – Winni und Holger bekommen den Start erst mit, als alle schon unterwegs sind. Aber den anderen gelingt der Start nach Flaggensignal – Außer unserem Optimisten: Bei ihm hatte sich schon in der Vorstartphase Baum und Segel um den Mast gewickelt, als wir anderen starten, klemmt er mit seinem Optimisten „auf Legerwall“ vor der Promenade und versucht erfolglos wieder frei zu kommen – unser erster Ausfall.
Als erstes geht die Aquilla über die Linie, dann Christl, dann Flora und zuletzt Winnis Jeton. Conrad S. läuft den idealen Winkel Richtung Stipsdorf und schafft ohne Wende an uns vorbeizuziehen und mit großem Vorsprung die Tonne vor Stipsdorf zu runden. Aquilla rundet an 2, Christl an 3, aber auf dem Raumschotskurs zurück zur Promenade geht Christl an Aquilla vorbei. Dann geht das Aufkreuzen los, Schlag um Schlag arbeiten sich alle Richtung Rönnau, Conni immer vorne weg, der Abstand schrumpft allenfalls marginal.

Dann, auf halben Weg zwischen der Untiefe und der Tonne bei Erdmanns passiert es:
Auf der Christl hat sich die Klemme des Großfalls an der Gaffel hinter dem Steuerbord-Backstag verklemmt, und als sie rausbricht, bricht durch die plötzliche Gaffeldrehung die Backbord-Klau.

Somit ist für Christl das Rennen zu Ende: Das Groß und die Gaffel werden geborgen und unter Fock geht es zurück in den Hafen – der zweite Ausfall.

Conni und Britta ziehen derweil mit der Flora souverän ihre Bahn: An der havarieten Christl vorbei Richtung Spitzenort und dann die Stipsdorfer Bucht. Und erwartungs­gemäß gehen sie dann auch mit weitem Abstand vor den beiden anderen verblie­benen Booten über die Ziellinie.

Zweite werden Maria S. und Michael K., Dritte Winni und Holger. Und auch die Yardstickverrechnung ändert nichts daran.

An Land haben sich neben Jörg L. und seinem Sohn sowie Renate S. inzwischen auch noch Rolf und Irmi S. und Familie R. eingefunden. Und nach Kaffee und Kuchen bleibt nur noch abzubauen und Jörg fährt los Sohnemanns Optimisten von der Promenade zu bergen. Dann ist der erste Regattatag um.